Portrait des Monats

AKW Hidden Champions:
Nanogate AG

Touch us everyday – so lautet die Vision der Nanogate SE in Göttelborn: mindestens einmal am Tag sollen Menschen mit Nanogate-Produkten in Berührung kommen. Aufgrund der breiten Aufstellung des saarländischen Unternehmens gelingt dies in vielen verschiedenen Lebenssituationen. Sei es morgens im Bad, wenn man das Glas der Dusche nicht nachpolieren muss, in der Küche mit dem berührungssensiblen Touchpad der Kaffeemaschine, auf dem Weg zur Arbeit, wenn Bauteile im oder am Auto auch nach Jahren noch glänzen und nicht verkratzt sind, oder auch im Flugzeug, wenn witterungsbeständige Kunststoffscheiben eine gute Sicht garantieren. In Berührung mit Nanogate kommen Verbraucher auch im Outdoorbereich: Pflegeprodukte schützen Kleidung vor jeder Witterung.

Designorientierte Oberflächen und Komponenten

Hightech-Oberflächen werden eine Schlüsselrolle in der Welt von Morgen übernehmen und Produkte in allen Bereichen nachhaltig prägen. Dieser Auffassung war Nanogate CEO und Mitgründer Ralf Zastrau schon 1999 bei den Anfängen als kleines Spin-off des IMN-Leibniz Instituts für neue Materialien. Schon damals war es der Plan, Produkte durch Materialien und Oberflächen mit neuen Eigenschaften leistungsfähiger und umweltschonender zu machen. „Der Trick ist“, erklärt Ralf Zastrau, „viele Eigenschaften miteinander zu verbinden.“ Zwanzig Jahre später beschäftigt der Spezialist für designorientierte Oberflächen und Komponenten weltweit 1.500 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstandorte in Europa und den USA. Seit dem Börsengang 2006 wuchs Nanogate um rund 30 Prozent pro Jahr: Aus einem wissenschaftlichen Start-up entwickelte sich ein international führender Konzern.
„A world of new surfaces“ mit Lösungen von Nanogate

Getreu dem Claim „A world of new surfaces“ erschließt Nanogate als langjähriger Innovationspartner für Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich auf Basis neuer Materialien ergeben. Auch heute noch ist das Ziel, mit multifunktionalen Oberflächen, beispielsweise aus Kunststoff oder Metall, und innovativen Kunststoff-Komponenten die Produkte und Prozesse der Kunden aufzuwerten sowie Umweltvorteile zu erzielen. Als Systemhaus begleitet Nanogate den Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette: vom Design, der Werkstoffentwicklung für Oberflächensysteme, der Serienbeschichtung unterschiedlicher Substrate bis hin zur Produktion und Veredelung vollständiger Kunststoffkomponenten. Nanogate hat mehrere hundert Projekte für namenhafte Kunden wie Airbus, BMW, Junghans, Fila oder BSH Haushaltsgeräte erfolgreich umgesetzt. Zielmärkte für das saarländische Unternehmen sind dabei Automobil, Luftfahrt, Haushalt/Gebäude, Freizeit und Medizin – die Wahrscheinlichkeit im Alltag mit Nanogate im Alltag in Berührung zu kommen, ist inzwischen sehr hoch.